Theorie Workshop

Theorie Workshop

Samstag, den 16. November von 10-13 Uhr, Altes Rathaus

Theorie-Workshop

Noten lesen, Rhyythmus verstehen, Tonleitern kennen und Vieles mehr

Für Schülerinnen und Schüler von 6-10 Jahren.

Dozenten: Ulrike Viel, Kuno Wagner

Bitte vorher anmelden. Unkostenbeitrag € 5,-.

 

Öffentliche Musikschulen

Öffentliche Musikschulen

Ganz so hat es Bill Clinton nicht gesagt, doch diese Abwandlung seines Satzes trifft den Punkt. Öffentliche Musikschulen sind gut für die Wirtschaft. Jede öffentliche Musikschule steigert die Attraktivität der Gemeinde. Da ist was los, da kann man hingehen und was lernen, das sind die Guten, dort gibt es Kultur und Bildung und Gemeinschaft. Öffentliche Musikschulen tragen wesentlich zu einem guten Leben bei.

Wir sprechen ja gerne davon, dass Deutschlands Wohlstand durch die gute Bildung der Menschen getragen wird. Bildung und Kreativität gehören zusammen. Erst unsere Kreativität ermöglicht es, aus Bildung etwas Neues zu schaffen. Jede Erfindung, jede Innovation, jede neue Lösung ist eine kreative Leistung. Wer musiziert und singt, trainiert genau das: Kreativität. Wir sind unser Geld wert. Ihre öffentliche Musikschule.

www.musikschulenhessen.de

Kammerton (79) Streicher

Kammerton (79) Streicher

Freitag, 8. November 2019, 19.00 Uhr (!), Altes Rathaus

Kammermusik für Streicher

Werke von A. Igudesmann, W.  Mozart, F. Kreisler, C. Saint-Saëns

Es spielen Dozentinnen der Kreimusikschule Oberlahn:

Friederike Kremers, Kerstin Widmann (Violinen), Sabine Galande-Heep (Cello), Irina Beresin, Martin Krähe (Klavier)

Achtung, geänderte Anfangszeit 19.00 Uhr

Im Anschluss an das Konzert Gelegenheit zum Gespräch bei Brezeln und Wein. Eintritt frei.

Kammerton (78) Tango Argentino

Kammerton (78) Tango Argentino

Freitag, 18. Oktober 2019, 20.00 Uhr, Altes Rathaus

Trio Gabriel Merlino

Vanina Tagini (Gesang)
Mateo Martínez Zuviría (Guitar)
Gabriel Merlino (Bandoneon und Arrangements)

Das Trio zaubert das Lebensgefühl des Tangos auf die Bühne: Vor 100 Jahren in den Hafenbordellen der Metropole
Buenos Aires am Rio de la Plata aus kreolischen, europäischen und afrikanischen Einflüssen entstanden, hat der
Tango Argentino Anfang unseres Jahrhunderts die Salons der Aristokratie und in den sogenannten goldenen 20ern
die Tanzpaläste der Großstädte erobert. Schon lange hat das Tangofieber Europa infiziert: Die melancholisch
gebrochene Melodik, die unterschwellige Hitze, der ständig variierende Rhythmus, all das prägt diese intensiv
betörende Musik.

Gabriel Merlino beherrscht das Bandoneon wie kaum ein Zweiter und gilt als einer der begnadetsten jungen
Bandoneonisten der Welt. Bereits 2001 musizierte er im Duo mit Maestro José Libertella (Kopf des
legendären »Sexteto Mayor«) und wurde Solist und musikalischer Leiter bei der bekannten TangoShow »Tango
Pasión«.

„Wenn Gabriel Merlino spielt, verändert er das All.“ – so das Winds Magazine Japan.

Die charismatische Solosängerin der weltbekannten »Tango Pasión« Show Vanina Tagini war und ist weltweit
unterwegs und fesselt die Zuschauer vom ersten Ton an mit ihren seelentiefen Interpretationen der immer wieder
leidvollen, gelegentlich süßen, immer aber unsagbar ergreifenden Tango-Kompositionen.
Getauft mit dem Wasser des Rio de la Plata, beherrscht sie mit Innigkeit die volle Bandbreite und alle
Ausdrucksmöglichkeiten des Tango Argentino auf authentische, leidenschaftliche, ans Herz gehende Art und Weise.
Und ein „special guest“: Mateo Martínez Zuviría, Guitar.

 

Öffentliche Musikschule. Ein wunderbarer Ort

Öffentliche Musikschule. Ein wunderbarer Ort

Unsere Gesellschaft verändert sich massiv. Die Menschen werden älter, unsere Sozialstruktur verändert sich, die Arbeitswelt wird digital, wir erkennen ein Auseinanderdriften von oben und unten, besonders in den Städten wird um die Integration der gesellschaftlichen Gruppen gerungen. Vor uns liegen gewaltige Aufgaben. Die wichtigste Aufgabe wird es sein, die Gesellschaft zusammenzuhalten, das Gemeinsame und das Verbindende erlebbar und spürbar zu machen. Denn die Menschen schätzen und schützen nur, was sie persönlich als gut empfinden.

Wenn man im Streit lebt, gelingt nichts. Wenn man zusammenhält, dann gelingt alles. Das wissen Sie aus Ihrer Familie, Ihrem Betrieb, Ihrem Verein. Ein verkrachtes Orchester klingt furchtbar, ein harmonisches Orchester klingt wunderbar. Jede Musikerin und jeder Musiker in einem Orchester ist der Musik verpflichtet. Besonders schön klingt es immer dann, wenn jede und jeder seine Mitmusiker unterstützt, damit sie besonders gut klingen.

Genau das lernen die Menschen bei uns, an ihrer öffentlichen Musikschule. Das gute Miteinander. Alter? Egal. Einkommen? Egal. Herkunft? Total egal. Können? Fast egal. Bei uns können alle musizieren. Anfänger und Fortgeschrittene, Jung und Älter, Jazz und Barock, Rock und Pop. Und jede und jeder lernt jeden Tag etwas dazu. An Ihrer öffentliche Musikschule. Ein wunderbarer Ort.

www.musikschulenhessen.de

Wir sind unser Geld wert

Wir sind unser Geld wert

In Hessen arbeiten knapp 70 öffentliche Musikschulen, in Stadt und Land. Fast 3.000 Lehrkräfte unterrichten nahezu 115.000 Schülerinnen und Schüler im Einzelunterricht und im Gruppenunterricht, in Bands, Ensembles und Chören, in der Musikschule und in allgemein bildenden Schulen.

Ja, unsere Arbeit kostet Geld. Wir bezahlen unsere Lehrkräfte, allesamt hochqualifizierte Musikpädagoginnen und Musikpädagogen. Wir bezahlen die Miete für unsere Unterrichtsräume, wir kaufen und pflegen Instrumente, wir bezahlen unsere Noten, wir stemmen pro Jahr mehrere 1.000 Konzerte – vom Vorspiel in unseren Musikschulen bis zu großen öffentlichen Auftritten unserer Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler und diese selbst bezahlen den Löwenanteil unserer Arbeit. Unsere Schülerinnen und Schüler bezahlen zwischen 61% und 80% der Gesamtkosten ihrer öffentlichen Musikschule. Land und Kommunen bezuschussen unsere Arbeit mit lediglich 20% bis 36%. So wunderbar das ist, dass die öffentlichen Musikschulen in Hessen ihren Schülerinnen und Schüler so viel wert sind, so schade ist es, dass eben doch der Geldbeutel entscheidet, wer bei uns ein Instrument und Singen lernen kann.

Wir – die öffentlichen Musikschulen in Hessen – erreichen mit jedem Euro öffentlicher Mittel knapp fünf Schülerinnen und Schüler in Hessen. Zum Vergleich: im Bundesschnitt sind das nicht mal drei Schülerinnen und Schüler. Das liegt an zweierlei: die öffentlichen Musikschulen in Hessen erhalten signifikant weniger öffentliche Zuschüsse für ihre Arbeit. Und die öffentlichen Musikschulen in Hessen arbeiten deutlich produktiver als der Bundesschnitt.

Darauf sind wir nicht stolz, doch eines muss gesagt werden: wir wollen mit unserer Arbeit möglichst viele Menschen mit qualifiziertem Musikunterricht erreichen und dafür legen wir uns ins Zeug. Sehr gerne würden wir mit unserer Arbeit noch mehr Menschen erreichen, auch die, die es nicht so dicke haben. Ihre öffentlichen Musikschulen sind ihr Geld wert.

www.musikschulenhessen.de

 

Akkordeon kennenlernen

Akkordeon kennenlernen

Eine kostenlose Schnupperstunde für Akkordeon bietet unsere Fachlehrerin Ulrike Viel am Dienstag, 22.10. in der Zeit von 17.00 – 19.00 Uhr im Pavillon des Gymnasiums, Lessingstraße 33.

Neuanfänger, Wieder- oder Quereinsteigern erhalten die Gelegenheit zum Kennenlernen und Ausprobieren des Akkordeons – eines der vielseitigsten Instrumente für alte und neue Musik aus allen Stilbereichen.

Nach den Herbstferien gibt es einen kostenlosen Schnupperkurs Akkordeon.

Informationen und Anmeldung unter 06471 2004.

Unser Geschäftsmodell: Selbstausbeutung

Unser Geschäftsmodell: Selbstausbeutung

Die öffentlichen Musikschulen in Hessen unterrichten so viele Schülerinnen und Schüler wie nie. Bei sinkender Zahl der Lehrkräfte. Denn unsere Bezahlung ist unterirdisch. Weil die öffentlichen Zuschüsse viel zu niedrig sind und auf diesem niedrigen Niveau verharren.

Unsere Kosten steigen Jahr für Jahr, zum Beispiel für Mieten, Infrastruktur und Energie. Die Kosten unserer Lehrkräfte steigen ebenfalls, zum Beispiel für Miete, Essen und Mobilität.

Eine weitere Steigerung der Produktivität an öffentlichen Musikschulen ist nicht möglich. Unser Geschäftsmodell ist auf Kante genäht. Jede kleine Änderung im Gefüge, zum Beispiel der Rückgang der öffentlichen Mittel, gefährdet die gesamte Architektur. Bricht unsere Architektur zusammen, dann nutzt eine moderate Steigerung der öffentlichen Mittel nichts mehr. Dann isch over.

www.musikschulenhessen.de

Kammerton (77) Klavierabend

Kammerton (77) Klavierabend

Freitag, 13. September 2019, 20.00 Uhr, Altes Rathaus

Romantischer Klavierabend

Antonius Stockinger und Sabine Simon spielen Werke von  Beethoven, Janacek, Chopin.

Eintritt frei, im Anschluss Gelegenheit zum Gespräch bei Brezel und Wein.

Sabine Simon ist in Weilburg keine Unbekannte, bereits vor Jahren gab sie ein Gastkonzert in der Reihe Kammerton im Alten Rathaus. Diesmal hat sie zusammen mit ihrem Schüler Antonius Stockinger ein spannendes Programm aus Klavierwerken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zusammengestellt.

Die Sonate op.101 von Ludwig van Beethoven (1770-1827) entstand in den Jahren 1813-1816 und gehört somit zu seinem Spätwerk. Die Sonate entzieht sich den üblichen Konventionen der Gattung. Die vier Sätze sind mit deutschen Anweisungen versehen, erst der vierte ist in Sonatenform geschrieben. Das Stück ist sehr umfangreich und stellt hohe Anforderungen an die Virtuosität der Pianistin.

Der tschechische Komponist Leoš Janaček (1854-1928) hat nur wenige Werke für Klavier hinterlassen, der vierteilige Zyklus „Im Nebel“ gehört zu den wichtigsten. Veröffentlicht 1912, scheint er Janačeks schwierige biografische Situation auszudrücken. Es ist ein impressionistisch anmutendes Werk, dass auf Janačeks emotionale Empfindlichkeit und auf sein künstlerisches Experimentieren verweist. Das viersätzige Werk ohne programmatische Überschriften kann atmosphärisch als rätselhaft beschrieben werden. Scharfe Kontraste kennzeichnen das Werk, das insofern keineswegs nur verhangene Nebelfarben nachzeichnet, sondern geradezu bildlich die Suche Janačeks nach neuem musikalischem Ausdruck wiederspiegelt.

Der französisch-polnische Komponist Frédéric Chopin (1810-1849) ist berühmt für virtuose romantische Klaviermusik. Gleich zwei dieser Werke kommen hier zur Aufführung. Das Scherzo b-Moll gehört zu den Höhepunkten seiner Gattung.
Ein frühes Werk stellen die Variationen über Mozarts Duett „Lá ci darem la mano“ dar. Nach der ersten Aufführung durch ihn selbst schrieb die Leipziger msuikalische Zeitung 1829: „Herr Chopin, Pianist aus Warschau… führte sich als Meister vom ersten Range ein. Die ausgezeichnete Zartheit seines Anschlags, eine unbeschreibliche mechanische Fertigkeit, sein vollendetes, der tiefsten Empfindung abgelauschtes Nuançiren, Tragen und Schwellen der Töne, des Vortrags so seltene Klarheit und seine durch hohe Genialität gestempelten Erzeugnisse – Bravour–Variationen, Rondeau, freye Phantasie, – geben den von der Natur so überaus freygebig bedachten, selbstkräftigen Virtuosen zu erkennen, der, ohne vorher gegangenes Ausposaunen, als eines der leuchtendsten Meteore am musikalischen Horizonte erscheint.“

Die Pianistin Sabine Simon unterrichtet seit 2005 Klavier an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Das Klavierspiel lernte sie bei Dieter Zechlin und Erika Tschauner. Im Laufe ihrer musikalischen Kariere gewann sie verschiedene Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. So erzielte sie beim Nationalen Bach-Wettbewerb Leipzig und beim Bechstein-Wettbewerb „Piano in Concert“ jeweils den ersten Preis. Beim 5. Europäischen Chopin Wettbewerb Darmstadt wurde ihr der Sonderpreis verliehen, und im Jahre 2003 erhielt sie den Edvard-Grieg-Preis beim Internationalen Grieg Wettbewerb in Oslo. Sabine Simon spielte mehrere Kammermusik- und Solo-CDs ein.

Ihr Schüler Antonius Stockinger (*2000) kann schon auf eine lange Reihe von Wettbewerbserfolgen zurückblicken, seit 2012 jährlich bei Jugend musiziert und auch beim Mendelssohn-Wettbewerb in Frankfurt.

Music every Day keeps the Doctor away

Music every Day keeps the Doctor away

Huiuiui, jetzt lehnen wir uns aus dem Fenster. Musik hält gesund und Musik macht gesund. Das ist Fakt. Musizieren und Singen fördert die gesunde Entwicklung von Kindern. Wer musiziert oder singt, leidet deutlich weniger unter Depressionen.

Wer in einer Gruppe spielt oder im Chor singt, leidet nicht unter Einsamkeit. Wer musiziert und singt, kann besser zuhören, verhält sich friedlicher und rücksichtsvoller. Wer musiziert und singt, kann seinen Gefühlen besser Ausdruck geben, kann besser mit Widrigkeiten umgehen, kann sich besser konzentrieren und bewegen und kann sich besser entspannen.

Fragen Sie das Internet, lesen Sie die vielen Studien oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Sie werden immer das Gleiche hören: Musik hält gesund und Musik macht gesund. Wir sind unser Geld wert. Ihre öffentliche Musikschule.

www.musikschulen.hessen.de