Weihnachtsferien

Weihnachtsferien

Auch die Musikschule macht Weihnachtsferien.

Erster Unterrichtstag: Montag 14. Januar.

Das Büro ist ab 7.1.2019 wieder besetzt.

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Jahr.

Kammermusik im Komödienbau

Kammermusik im Komödienbau

Donnerstag, 24. Januar 2019, 19.00 Uhr, Komödienbau

Kammermusik im Komödienbau

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb „Jugend musiziert“ stellen sich vor.

Werke von Purcell, Händel, Rodriguez, Ostransky u.a. für Violine, Klarinette, Trompete, Posaune, Gitarre

Ein Konzert in Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Weilburg

Eintritt frei, um Reservierung wird gebeten.

 

 

Kammerton 73

Kammerton 73

Freitag, 15. Februar 2019, 20.00 Uhr, Alte Rathaus

„Mein Leben mit Mozart“

Roland Seidel, Klavier

Literatur, Musik und Fotos sind die Werkzeuge für eine Inszenierung von großer emotionaler Wucht. Die Macht der Worte, berührende Musik und die Eindrücke der Bilder setzen einen bewegenden Kontrapunkt zur actiongeladenen Unterhaltung unserer Zeit.

Eric Emanuel Schmitt, der 1960 geborene französische Schriftsteller und Philosoph schreibt Briefe an Mozart ins Jenseits.
Seine Briefe sind eine Liebeserklärung an Mozart, eine Hommage an seine Musik und Reflexion des Lebens, der Liebe und des Sterbens.
Roland Seidl ersetzt die dem Roman als CD beiliegenden Musikstücke größtenteils durch  besondere Interpretationen, überspielt von Vinyl oder gar Schellack.
Fotos  auf der Leinwand unterstreichen, inspirieren und bisweilen mögen sie auf den ersten Blick irritieren.

Um Mozarts wunderbarer Musik auch von technischen Seite zu entsprechen, werden keine üblichen Lautsprecher verwendet. Durch „Mechow-Naturakustik“ werden Instrumente und Stimmen holographisch in den Raum gestellt. Dazu bedarf es keiner großen Lautstärke, den Klängen kann gelauscht werden. Ein Kontrapunkt zu unserer lauten Zeit.

Eintritt frei, nach dem Konzert Gelegenheit zum Gespräch bei Brezel und Wein.

 

Kammerton: Klezmer Trio

Kammerton: Klezmer Trio

Freitag, 08. März, 20.00 Uhr, Altes Rathaus

Klezmer Trio

Gerlinde Kraft (Klarinette) – Kuno Wagner (Gitarrre) – Leon Lissner (Bass)

Sie schluchzt, sie weint, sie kann einen aber auch vor Freude einfach mal zum Tanzen bringen: Klezmermusik. 

„Jede Volksmusik ist schön, aber von der jüdischen muss ich sagen, sie ist einzigartig! Sie ist so facettenreich, kann fröhlich erscheinen und in Wirklichkeit tief tragisch sein. Fast immer ist es ein Lachen durch Tränen“, so beschreibt Dmitrij Schostakowitsch den Klezmer. Das Wort setzt sich aus den Begriffen „kley“ (Instrument) und „zemer“ (Melodie) zusammen.

Die Wurzel des Klezmer liegt in den osteuropäischen „Schtetl“, Kleinstädten mit hohem jüdischen Bevölkerungsanteil, die im Spätmittelalter entstanden sind, als die Aschkenazim vor Progromen und Vertreibungen aus den jüdischen Gemeinden Mitteleuropas nach Osten flohen, nach Weißrussland, Litauen, Rumänien, Moldawien, der Ukraine und Polen. Dabei nahmen sie nicht nur ihr Hab und Gut, sondern auch ihre Tradition mit: das Musizieren bei Hochzeiten und anderen Festen, den geistlichen Gesang in den Synagogen und ihre typische jiddische Sprache. 

Die Klarinettistin kam durch Giora Feidman zum Klezmer, nachdem sie ihn als kleines Mädchen in einem Konzert gehört hat. „Ich wusste damals weder etwas über Klezmer noch dass er einen jüdischen Ursprung hat.“ Obwohl sie die Musik fasziniert hatte, studierte sie zunächst klassische Klarinette, ehe sie zusammen mit dem Gitarristen Kuno Wagner und dem Kontrabassisten Leon Lissner das Trio gründete, mit dem sie „Weltkammermusik“ mache, sagt Gerlinde Kraft.